Ein defektes Türschloss muss nicht zwangsläufig ersetzt werden

Bei Schwierigkeiten mit dem Schloss an der Haustür befürchten die meisten Bewohner sofort das Schlimmste: Ein Austausch muss erfolgen. Sie rechnen bereits mit den Kosten für den Ersatz. Aus Furcht vor den finanziellen Folgen schieben viele Menschen das Problem lange vor sich her. Und verschlimmern es damit zusätzlich.

Dabei kann ein Fachmann das beschädigte Schloss in vielen Fällen noch retten. Wenn der Schaden nicht schon zu groß ist.

Die Ursachen für den Defekt

Ein Grund für ein fehlerhaftes Schloss ist in der Verunreinigung zu finden. Die Schlüssel werden den ganzen Tag in der Hosentasche herumgetragen und nehmen dabei Schmutzrückstände auf. Dieser Unrat überträgt sich beim Auf- und Abschließen auf das Türschloss. Mit der Zeit sammelt sich so viel Schmutz an, dass die Verriegelung nicht mehr ordnungsgemäß greift.

Eine weitere Ursache für ein defektes Schloss liegt in der fehlerhaften Aufhängung der Tür. Ist sie beim Einsetzen nicht perfekt montiert worden, ist die Beschädigung des Türschlosses nur eine Frage der Zeit. Der Schließmechanismus arbeitet dann entweder von Anfang an mangelhaft oder er baut nach kurzer Zeit dramatisch ab, bis der Schutz der Haustür nicht mehr gewährleistet ist.

Welche Maßnahmen werden nun ergriffen?

Die Lösung richtet sich selbstverständlich nach dem vorhandenen Problem. Liegt nur eine Verschmutzung vor, wird die Verriegelung mit etwas Grafit eingefettet. Der Schmierstoff löst die Rückstände und schützt das Schloss zusätzlich vor der Austrocknung.

Diese Maßnahme wirkt zwar auf dem Papier leicht durchführbar, darf jedoch nur von Profis in die Tat umgesetzt werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob der angeforderte Schlüsseldienst Frankfurt oder eine kleinere Ortschaft betreut. Die Mitarbeiter werden auf jeden Fall genügend Erfahrungen auf diesem Gebiet gesammelt haben, um zu einem zufriedenstellenden Ergebnis zu kommen.

Ist die Ursache für den Defekt wirklich die falsche Aufhängung der Tür, muss dieser Fauxpas zeitnah behoben werden. Andernfalls droht der vollständige Verlust des Schlosses. Da die Eingangstür beim ersten Mal nicht ordnungsgemäß installiert wurde, sollte auch hier wieder auf einen Fachmann zurückgegriffen werden. Natürlich immer im Austausch mit dem jeweiligen Vermieter.

Die Kosten eines Austauschs werden in einigen Fällen von der Versicherung übernommen

Damit die betroffenen Personen bei der Reparatur nicht aufgrund der finanziellen Nöte zu lange warten, können sie vorher den Rat ihrer Versicherung einholen. Die bezahlt in bestimmten Situationen sogar den Wechsel des Türschlosses.

Muss das Schloss aufgrund eines Einbruchs ausgetauscht werden, übernimmt die Hausratversicherung beispielsweise die Kosten. Das Gleiche gilt für den Diebstahl des Haustürschlüssels. Hat der Vermieter hingegen die Tür falsch eingesetzt, trägt er die Verantwortung für den Defekt und muss somit für den Schaden aufkommen.

Fazit: Vor dem Austausch ausreichend informieren

Bei Problemen mit dem Türschloss sollte nicht lange gezögert werden. Zusätzlich dürfen auch keine Selbstversuche zum Einsatz kommen. Nur durch die Hilfe von kompetenten Mitarbeitern wird eine Katastrophe abgewendet.

Finanzielle Ängste dürfen niemals zu einer Verschleppung des Problems führen. Wenn die Sorgen doch zu groß sind, lohnt sich ein Austausch mit der Versicherung oder dem Schlüsseldienst. Die Handwerker finden die Ursache und beheben sie in kürzester Zeit.

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